Herr Dr. Pott, stellen Sie sich doch bitte kurz vor.
Dr. Pott: Ich bin Rechtsanwalt und Partner der überörtlichen Rechtsanwaltskanzlei RPP aus Detmold. Als Fachanwalt für Strafrecht und Verkehrsrecht bin ich in der Kanzlei für straf- verkehrsstraf-, bußgeld- und führerscheinrechtliche Mandate zuständig. Zudem betreue ich noch den Bereich Internetrecht.
Sie haben die Infobriefe verfasst und bieten diese zum Kauf an. Graben Sie sich damit nicht Ihre eigenen Mandanten ab?
Dr. Pott: Stimmt, in gewisser Weise schon. Ein Erstberatungsgespräch kostet für eine dreiviertelstündige Beratung ca. 130 bis 150,00 €. Es gibt ggf. einige Mandanten, die diese Beratung nicht mehr in Anspruch nehmen, weil sie sich über die Infobriefe informiert haben. Das ist aber völlig in Ordnung.
Die Infobriefe enthalten alle Informationen, die ich auch in einem Beratungsgespräch meinen Mandanten mitteilen würde. Ich glaube schon, dass nach der Lektüre der Infobriefe die Leser die gleichen Informationen erhalten, als wenn ich sie persönlich beraten hätte. Natürlich kann ich in einem Gespräch auf individuelle Fragen eingehen. Ich habe aber gemerkt, dass meine Mandanten immer die gleichen Fragen hatten: Diese habe ich gesammelt und in den Infobriefen verständlich und übersichtlich beantwortet.
Können die Infobriefe eine individuell Beratung immer ersetzen?
Dr. Pott: Nein. Es gibt selbstverständlich Fälle, in denen die Betroffenen gut daran tun, sich auch vor Gericht nicht selbst zu vertreten, sondern durch einen Fachanwalt vertreten zu lassen. Ich habe aber leider oft genug mitbekommen, dass die Betroffenen viel zu lange zögern, die Sache in die Hand zu nehmen. Das hat auch etwas damit zu tun, dass die Leute meistens erstmalig zum Beispiel mit einer Trunkenheitsfahrt oder einem Führerscheinentzug konfrontiert werden. Sie sind mit der Situation überfordert und erstarren. Vermutlich auch, weil sie nicht wissen, was sie jetzt erwartet, was sie tun können und welche Möglichkeiten es in ihrer Situation gibt.
War das die Idee der Infobriefe?
Dr. Pott: Genau. Ich war wirklich teilweise ärgerlich, wenn Mandanten wohlmöglich erst nach völlig schief gelaufener erster Instanz zu mir kamen und mir ein Urteil vorgelegt haben, das wir dann in der Berufung retten sollten.
Und konnten Sie immer helfen?
Dr. Pott: Schön wäre es gewesen! Wir konnten glaube ich oft noch viel für unsere Mandanten retten. Aber klar ist doch, dass die meisten erstinstanzlichen Urteile anders ausgefallen wären, wenn die Mandanten schon frühzeitig einige Regeln beachtet hätten. Es ist gerade nicht gottgegeben, dass eine Verurteilung erfolgt und der Führerschein für ggf. Jahre weg ist. Gerade auch im bereich des Verkehrsstrafrechts und des Führerscheinrechts kann viel erreicht werden, wenn man weiß, worauf man achten sollte. Und wenn es nur ein paar hundert Euro weniger Geldstrafe oder nur ein oder zwei Monate weniger Führerscheinsperre sind. Es lohnt sich ausnahmslos immer, sich fundiert zu informieren. Es lohnt sich meistens, dann auch die Chancen zu nutzen. In den Briefen zeige ich beides auf.
Können Ihre Leser dann nicht gleich einen Rechtsanwalt aufsuchen und sich beraten lassen?
Dr. Pott: Ja und Nein. Mein Ziel mit den Infobriefen ist es, den Betroffenen zu zeigen, welche Möglichkeiten tatsächlich, und zwar regelmäßig, bestehen. Ich will den Betroffenen mit den Infobriefen „10 Goldene Regeln“ an die Hand geben, um Sie zu motivieren, in der Strafsache oder beim Führerscheinentzug nicht den Kopf in den Sand zu stecken, sondern teilweise mit wenig Aufwand viel zu erreichen.
Sie geben eine Geld-zurück-Garantie? Wieso?
Dr. Pott: Ich bin von den Infobriefen und Ratgebern überzeugt. In ihnen stecken Erfahrungen und Kenntnisse von jahrelanger anwaltlicher Arbeit und einer Vielzahl von Gerichtsverfahren. Ich habe diese zusammengetragen und übersichtlich zusammengestellt. Ich bin mir sicher, dass die Infobriefe und Ratgeber jedem Betroffenen immer in irgendeiner Richtung weiterhelfen. Die Kunden bringen mir mit der Bestellung der Infobriefe Vertrauen entgegen. Da ist es nur fair, wenn ich ihnen im Gegenzug Vertrauen entgegenbringe, indem ich denjenigen, die dies aus welchen Gründen auch immer für richtig halten ihr Geld zurückgebe. Im übrigen freut es mich sehr, dass dieses System auch und gerade im Internet so gut funktioniert.
Herr Dr. Pott, vielen Dank für das Gespräch!
